über mich

Über mich

Kontaktdaten:

Mirjam Hagen

foto.von.hagen@gmail.com

Tel. Nr. 0049/16095776627

Bei Anfragen schreiben Sie bitte eine E-Mail oder rufen Sie gerne auch an.

Standorte:

Fototermine sind an den folgenden Standorten möglich:

München – Innsbruck – Wien

Fotos machen Leute

Mein erster Auftrag kam von einem großen braunen Bären mit Knopfaugen. Damals war ich 5 Jahre alt und ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, denn das Projekt endete in einem Tränenbad. Ich hatte meine Kuscheltiere in der Ecke des Wohnzimmers sorgfältig nach Größe sortiert aufgestellt, mit großem Eifer habe ich nach der vorteilhaftesten Perspektive gesucht und fröhlich drauf los geknipst. Damals habe ich noch mit einer analogen Kamera fotografiert und wie ich voller Entsetzen im Nachhinein feststellte – ohne Film! Da haben mich meine Eltern ganz schön „ausgetrixt“. Doch nicht mit mir!

Heute fotografiere ich zwar auch noch ohne Film (weil digital), aber dafür mit einem Ergebnis, das sich zeigen lässt!

Business – Kuscheltiere vs. Vorstände

Aus den Kuscheltieren sind mit den Jahren nun hauptsächlich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer internationalen Versicherung geworden. In der internen Kommunikation der Allianz Deutschland AG fotografierte ich mehrere Jahre für interne und externe Medien. Zu den internen Medien gehören hier vor allem das Allianz Intranet sowie Allianz Blau TV.  Zu den Motiven aus der Arbeitswelt zählen vor allem Portraitfotos, Bewerbungsfotos und Symbolfotos für Werbung rund um das Thema Business. Meine Stärke liegt in der Portraitfotografie. Auch Führungskräfte aus dem Vorstand, wie Dr. Wolfgang Brezina oder Burkhard Keese durfte ich schon ablichten. Aber macht es denn einen Unterschied, wer vor der Kamera steht?

Norden – Süden – Kunden – Westen

Studiert habe ich B.A. Marketing & Kommunikationsmanagement und B.Sc. Psychologie, sowie M.Sc. in Consumer Science an der TU München. Verkaufen habe ich also theoretisch gelernt und auch deshalb lege ich besonders großen Wert darauf, kundenorientiert zu fotografieren. Mir ist es wichtig, zu verstehen, welches Ergebnis sich meine Kundin oder mein Kunde wünscht. Welchen Zweck soll das Foto erfüllen? Wofür wird das Foto verwendet? Wie passt das Foto in die Strategie des Unternehmens? Wie möchte die Person wirken? Vorstände wollen meist anders wirken als Kuscheltiere. Es geht darum, mit einem Foto das richtige (strategisch gewünschte) Bild einer Person zu verkaufen. Nicht umsonst heißt es „ein gutes Image haben“. Mit einem Portrait- oder Bewerbungsfoto verkauft man einen Charakter und eine Kompetenz. Bei Veranstaltungen verkaufen Fotos eine Atmosphäre und Beziehungen zwischen den Gästen. Wenn ich die Natur fotografiere, verkaufe ich mein Gefühl zur Welt.

Fotografieren ist auch Beziehungsarbeit. Wenn Menschen in die Kamera lachen, lachen sie auch in das Gesicht hinter der Kamera. Der/die Fotografierte sollte sich im Moment des Abdrückens auch ein wenig so fühlen, wie er/sie am Foto wirken möchte und daran glauben, dass es am Ende ein professionelles Ergebnis gibt. Und dafür muss die Fotografin sorgen.

Bewerbungsfotos – Kleider & Fotos

Kleider machen Leute. Fotos aber auch! Das bestätigte sich für mich, als ich in der Human Ressource Abteilung des Großkonzerns gearbeitet habe. Auch Studien belegen, dass das Bewerbungsfoto großen Einfluss darauf hat, ob jemand zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder nicht. Es geht hier aber nicht darum, ob die Person vor der Linse schön ist oder nicht, sondern mehr darum, ob sie auf dem Bewerbungsfoto Charaktereigenschaften und Kompetenzen ausstrahlt, die zum Job passen.

Portrait – Deine Stärke

Die Wahrheit ist subjektiv – auch die eines Gesichtes. Das sieht man beim Fotografieren schwarz auf weiß. Oder auch in Farbe. Es ändert sich jedenfalls viel, wenn sich die Perspektive oder das Licht verändert. Ich glaube an die Schönheit, die Stärke und Liebenswürdigkeit im Menschen. Das macht es leichter, diese schönen Seiten im Menschen zu sehen und festzuhalten. Wo liegen die Stärken des Kunden oder der Kundin? Was mag er/sie an sich und was nicht? Bei der Suche nach der Schokoladenseite bin ich, wenn nötig, sehr geduldig. Auch deshalb, weil ich am Ende schon oft in strahlende Gesichter von Abgelichteten sehen durfte, die Fotos von sich sahen, auf denen sie sich auch selbst gefielen. Und darum geht es hier!

Veranstaltungen – Mutig, schnell und unsichtbar

Nicht gestellte Fotos sind in vielen Fällen die schönsten. Das bestätigt sich vor allem bei Festen und Feiern. Hier geht es auch darum, besonders echte, emotionale Momente einzufangen, weil sich Menschen hier begegnen. Bei Veranstaltungen gilt es, schöne Augenblicke schnell zu erkennen und festzuhalten, aber den Moment möglichst nicht durch die Anwesenheit einer Kamera zu zerstören. Wachsam, flink und ab und zu unsichtbar zaubern können, diese Eigenschaften braucht eine gute Fotografin oder ein guter Fotograf. Mut braucht man beim Fotografieren deshalb, weil es einem manchmal egal sein muss, wenn man zwar hinter der Kamera, aber trotzdem im Rampenlicht steht. So darf man sich als Fotografin/Fotograf auch manchmal kurz unbeliebt machen und zur Animateurin werden, wenn es am Ende heißt: „Gruppenfotoooo – aufstellen! Ja, Sie da hinten auch bitte. Und jetzt lachen Sie gefälligst!…;)“

Abstrakt – Hoffnungsvoll melancholisch

Wenn ich keine Menschen fotografiere, bin ich auf der Suche nach Uneindeutigem, nach Dunkelheit, Symbolen, Verschwommenem; Bilder, die Raum zur Interpretation lassen. In melancholisch Hoffnungsvollem sieht mein Auge dann Schönheit. Manchmal glaube ich auch eine traurige Wahrheit zu sehen, zoome Anmutiges aus der Szene heraus – und drücke ab!

Bildbearbeitung:

Ich bearbeite so viel wie nötig – doch immer so wenig wie möglich. Ein authentisches Ergebnis, welches natürlich wirkt, ist mir sehr wichtig.

Referenzen:

  • IHK Magazin Bayern (Industrie und Handelskammer)
  • Die Südtirolerin
  • Tirol Werbung
  • Arbeiter Kammer Tirol

Allianz Deutschland AG

  • Intranet der Allianz Deutschland AG
  • E-Learnings
  • Allianz Blau Magazin
  • Allianz Blau TV
  • Allianz YouTube
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